Zahnarztpraxis Markt Berolzheim

Dr. Thomas Budny & Kollegen, Hafnersmarkt 7, 91801 Markt Berolzheim       Tel. 09146-94000



Wir behandeln akute und chronische Zahnfleischerkrankungen 
nach neuesten Methoden und bauen verloren gegangenes Zahnfleisch
und Kieferknochen wieder auf.

Parodontitis, oft im Volksmund auch Parodontose genannt, ist eine sehr häufige Erkrankung, bei der im Laufe der Jahre durch 
nicht optimale Mundhygiene oder durch genetische Disposition das Zahnfleisch beziehungsweise der Zahnhalteapparat geschädigt
wird. Besonders ohne eine Parodontitis-Behandlung besteht dann
die Gefahr des Verlustes von Zähnen.

Wie entsteht Parodontose / Parodontitis?

Parodontitis entsteht dadurch, dass sich im Übergangsbereich von Zahn und Zahnfleisch Beläge bilden, welche unter 
anderem schädliche Bakterien enthalten. Die Beläge werden  oft auch als Biofilm bezeichnet. Substanzen, die von den darin 
enthaltenen Mikroorganismen abgesondert werden, können zu einer Entzündung des Zahnfleisches führen, wenn die Beläge 
nicht regelmäßig durch Zähneputzen und andere Maßnahmen entfernt werden. Die Zahnfleischentzündung heißt im Fachjargon 
Gingivitis und ist immer vorhanden, bevor sich eine Parodontitis ausbildet.


Krankheiten wie beispielsweise Diabetes, Rauchen und Medikamente spielen eine Rolle bei der Entstehung von Parodontitis 
(Parodontose). Umgekehrt hat auch eine bestehende Parodontitis negative Auswirkungen auf die Gesundheit des ganzen Körpers. 
Im Laufe der Zeit bilden sich Taschen zwischen Zahn und Zahnfleisch aus, die sich vergrößern können und in denen 
sich wiederum solche Beläge ansammeln können, welche dann oft nicht mehr durch herkömmliche Zahnreinigung, sondern nur 
durch spezielle Parodontitis-Behandlung entfernt werden können. Die Beläge können sich zu Zahnstein verdichten.
 
Die Folge der Taschenbildung ist eine stärkere Entzündung, bei der neben unangenehmem Geruch eine allmähliche Schädigung 
des Zahnhalteapparates und der Kieferknochensubstanz vor sich geht, so dass es in vielen
Fällen dazu kommt, dass der betroffene Zahn verloren wird.

  Wie macht sich eine Parodontose / Parodontitis bemerkbar?

Warnzeichen einer Parodontitis, die man selbst bemerken kann, können ein geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch und häufige
Zahnfleischblutungen sein. Mundgeruch kann eventuell auf beständige Zahnbeläge unterhalb des Zahnfleisches hindeuten.
Anzeichen, dass eine Parodontitis-Behandlung wirklich dringend erfolgen muss, sind ein Zurückziehen des Zahnfleisches von den
Zähnen, gelockerte Zähne sowie die merkliche Zahnfleischentzündung mit Verfärbung und Eiteraustritt auf Druck.

Behandlung der Parodontose / Parodontitis

Vor der Parodontitis-Behandlung erfolgt eine genaue Diagnose der Zahnfleischerkrankung anhand verschiedener Untersuchungen. 
Neben einer Befragung des Patienten, z.B. nach der alltäglichen Mundhygiene, untersucht der Zahnarzt, inwieweit sich Beläge 
gebildet haben und sondiert mit einem speziellen Instrument die Taschen, die sich zwischen Zahnfleisch und Zähnen ausgebildet haben.
 Die Tiefe dieser Taschen kann gemessen werden, bis drei Millimeter Tiefe wird als normal angesehen, ab vier Millimeter 
deutet dies auf eine Gefahr für den Zahn hin, so dass eine Parodontitis-Behandlung angezeigt ist.

Eine Röntgenuntersuchung ist unabdingbar, um sehen zu können, ob die Knochensubstanz des Kiefers im Bereich der Zähne 
bereits weniger geworden ist. Bei der Parodontitis-Behandlung müssen die entstandenen
Taschen gesäubert und verkleinert werden. Dies wird zuerst über eine so genannte Initialbehandlung versucht.

Der Zahnarzt geht bei dieser Parodontitis-Behandlung mit Instrumenten wie z.B. Scalern an die Zähne und in die Zahnfleisch-
taschen und kratzt dort die Beläge und den Zahnstein gründlich ab. Für diese Parodontitis-Behandlung können als moderne 
Maßnahme auch Ultraschallinstrumente, z.B. das Vector-System, verwendet werden.

Nach der initialen Parodontitis-Behandlung ist eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt unabdingbar. Oftmals müssen für die 
Initialtherapie mehrere Sitzungen durchgeführt werden. Sehr häufig ist bereits dieser Teil der Parodontitis-Behandlung
erfolgreich und die Taschen, die Entzündung und der Knochenabbau werden vermindert. Falls jedoch keine oder nur eine ungenügende
Besserung zu sehen ist, muss eine operative Parodontitis-Behandlung vorgenommen werden.

Bei Bedarf kann bei einer Parodontitis-Behandlung auch ein Kieferknochen wieder aufgebaut werden. Zu diesem Zweck können 
das Wachstum stimulierende Stoffe eingebracht oder auch körpereigener Knochen transplantiert werden. Dabei wird eine folienartige 
Schicht zwischen Zahnfleisch und Zahnhalteapparat gelegt, um die Bildung von Knochen- und stützendem Gewebe nicht 
durch schnell wachsendes Zahnfleischgewebe zu behindern. Am Ende dieser Operation wird das Zahnfleisch wieder vernäht.